Gottesdienst mit Apostel Falk

Morgens Stammapostelgottesdienst – allerdings nur für die Amtsträger und deren Frauen – nachmittags Apostelgottesdienst mit Apostel Falk – so war es am Sonntag, 17.11.2019, in unserer Neumünsteraner Kirche.

Apostel Falk diente mit dem Bibelwort aus Matth. 5, 3:

„Selig sind, die da geistlich arm sind;

denn ihrer ist das Himmelreich.“

In seiner Predigt ging er zunächst auf das vom Chor vorgetragene Lied „Auf, lasst uns Zion bauen“ ein.

Wir können uns gerne an frühere Zeiten erinnern, sollen dabei aber nicht wehmütig zurückschauen. Wenn wir geistlich arm sind, trauen wir Gott zu, dass er uns hilft und führt. Wir sind doch Gottes Geschöpf.

Zum Mitdienen bat er die beiden Priester, die aus Altersgründen in den wohlverdienten Ruhestand versetzt werden sollten, nacheinander an den Altar. Priester Jürgen Thormählen erinnerte daran, als er als junger Mann eine Mauer mauern sollte – die war zuerst ganz schief und krumm. Immer wieder aufs Neue mauerte er und dieses Üben und Gott durch Gebet mit einbinden brachte Erfolg. So geht es mit allen Anliegen, die wir haben.

Priester Hartmut Kratzke betonte die freudige Gemeinde, die er in Neumünster erlebt. Er reflektierte aus einem Stammapostelgottesdienst, dass Petrus, obwohl er der Fachmann war, erleben musste, dass Jesus` Rat, zum Fischen nochmal auf den See hinaus zu fahren, zutraf. Vertrauen haben und sich klein machen, das ist der richtige Weg.

Nach Feier der Sündenvergebung bat Apostel Falk die beiden zu Versiegelnden, Doris Jerzy (Gemeinde Neumünster) und Norbert Meins (Gemeinde Trappenkamp), an den Altar. Er und die beiden Gemeinden freuen sich über die Entscheidung, gemeinsam diesen Glaubensweg zu gehen.

Nach Feier des Heiligen Abendmahles setzte Apostel Falk die Priester Thormählen und Kratzke in den Ruhestand. Er wies auf die „unterschiedlichen Typen“, die sie seien, hin und dankte Priester Thormählen für seinen Einsatz trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen. Priester Kratzke sei „ein wenig spät“ ins Amt gekommen – der Beruf habe ihn sehr in Anspruch genommen. Aufgrund dieser Qualifikation habe er große Veranstaltungen strukturiert und mit Herz organisieren können.

Für die Gemeinde Neumünster war nun eine Lücke von zwei Priestern entstanden. Dies änderte Apostel Falk, indem er Diakon Roger Hug an den Altar rief und zum Priester ordinierte. Er solle keinen Angst haben – diese Angst nehme er, der Apostel, ihm. Er möge in Freude die frohe Botschaft verbreiten und wie ein Jeremia glauben.