Erster Seniorensonntag im Bezirk Neumünster

Dieser Gottesdienst wird für die Senioren im Bezirk Neumünster ein unvergessenes Erlebnis bleiben. Über 150 Geschwister aus den 10 Gemeinden des Bezirkes hatten sich am 23. August 2015 in Heide versammelt, um diesen Tag gemeinsam zu erleben und zu genießen.

Dieser Gottesdienst wird für die Senioren im Bezirk Neumünster ein unvergessenes Erlebnis bleiben. Über 150 Geschwister aus den 10 Gemeinden des Bezirkes hatten sich am 23. August 2015 in Heide versammelt, um diesen Tag gemeinsam zu erleben und zu genießen. Auch wenn sich viele Teilnehmer bereits kannten; es ist immer wieder beeindruckend und wunderschön zu sehen, dass Gotteskinder sofort und ohne Aufwärmphase eine von Herzen kommende Harmonie entwickeln. Ein ganzer Tag mit dem Apostel, dem Ältesten und dem Vorsteher der Gemeinde Heide bereitete den Senioren Freude und Segen in Hülle und Fülle. Die Vorangänger, an diesem Sonntag sozusagen zum Anfassen, spürten die Freude und die Dankbarkeit, die ihnen aus den Reihen der Geschwister entgegenschlug.
Apostel Uli Falk begann diesen Seniorentag mit einem wunderschönen Gottesdienst, der die Herzen der Senioren berührte und Geist und Seele mitschwingen ließ. „Ich bin dankbar für alle Opfer, die die Senioren gebracht haben und für alles, was ihr getan habt", so der Apostel, der sein Herz öffnete und sofort die Herzen der aufmerksamen Geschwister erreichte. „Dieser Kreis hier und heute ist ein großes Geschenk", so offenbarte auch der Apostel sein Empfinden.
Für diesen Gottesdienst lag als Textwort Lukas 17, 34-36 zugrunde. „Es wird uns im Alltag erwischen", leitete der Vorangänger aus diesem Bibeltext ab. Zum Mitdienen wurde der Älteste Jürgen Wiese gerufen, der diese wunderschöne Stimmung aufnahm und mit seiner temperamentvollen Art in wunderbarer Weise bereicherte. So ein Gottesdienst verläuft ja immer viel zu schnell und man könnte noch sehr viel länger den Worten lauschen.
Für diesen Sonntag, den ersten Seniorensonntag im Bezirk, hatten der Bezirksseniorenbeauftragte, Hirte i.R. Norbert Madle, mit der Arbeitsgruppe ein ganzes Programm zusammengestellt. Zusammen mit den fleißigen Helfern aus der Gemeinde Heide, die wirklich ihr Herzblut für ein gelungenes Fest gegeben haben, stellte der Organisator mit seinen Mitstreitern ein „Glückliches Händchen" unter Beweis. Irgendwie schafften sie es sogar, rund 150 hungrige Geschwister mit knackigen Würstchen und leckerem Kartoffelsalat zu versorgen. Und das tatsächlich ohne nennenswerte Wartezeit. Gegen den Durst hatten sie auch reichlich vorbereitet. Alles was Küche und Keller zu bieten haben, es kam auch auf die Tische.
An dieser Stelle einen ganz herzlichen und lieben Dank an die Heider Geschwister. „Ihr seid ein tolles Team“.
Das Programm nach dem Gottesdienst war eine gelungene Zusammenstellung aus schönen Beiträgen und interessanten Vorträgen, wobei auch der Humor gut vertreten war.
Neuapostolische Christen demonstrieren durchaus auch eine gehörige Portion Lebensfreude. Selbstverständlich war auch Gelegenheit, in Ruhe seinen Gedanken nachzugehen oder mit lieben Geschwistern einen freudigen Austausch zu halten. Es ist immer wieder eine herrliche Sache, wenn man sich bei so einer schönen Gelegenheit trifft. Der ganze Tag wurde vom Bezirksseniorenchor in wunderschöner Weise begleitet. Über 25 Sängerinnen und Sänger, übrigens alle „Gut bei Stimme“, begeisterten die Gemeinde mit zahlreichen Beiträgen. Auch aus den Reihen der Geschwister kamen viele schöne Vorträge, die mit reichlich Beifall bedacht wurden. Schwester Hildegard Meier begeisterte die Zuhörer mehrmals mit Geschichten und Anekdoten. „Schatz der Liebe“ und „Respekt vor der Last“ sorgten für herzhafte Lacher und es gab auch besinnliche Gedanken.
Bruder Lutz Lipka und Bruder Detlef Bauer erzählten Geschichten von „Frau Müllers Erlebnisse mit Maria“ sowie dem „Ziegelstein, der für einen Notfall eingesetzt wurde“. Auch damit berührten die Brüder die Herzen der gespannten Zuhörer. Im Ämterzimmer gab es auch eine Geschwisterrunde der besonderen Art. „Kommunikation und Missverständnisse“, Geschichten und Erkenntnisse aus dem Leben gegriffen. Dieser Vortrag und Gesprächsrunde wurde von Schwester Iris Behrmann geleitet, die behutsam und humorvoll für ganz neue Eindrücke sorgte und damit die Teilnehmer begeisterte. Nachdem sich am Nachmittag alle Senioren wieder im großen Kirchenraum versammelt hatten, gab der Apostel noch einen breiten Ausblick auf seine Tätigkeiten und seinen Arbeitsbereich. Apostel Falk erzählte von gereinigten Teppichen, beengten Räumlichkeiten und anderen ungewöhnlichen Vorgängen. Die Anekdoten sorgten für herzhaftes Lachen und reichliches Schmunzeln.
Ganz interessante Dinge, die der Apostel mitunter erlebt. Wer nun genau wissen will, was da so passiert, der muss halt beim nächsten Seniorensonntag selber dabei sein. Zum Abschluss des Tages gab es noch ein großes Buffet mit Kaffee und Kuchen. Damit klang dieser wunderschöne Tag dann aus. Die Geschwister sind sich ausnahmslos einig: „So einen Seniorensonntag im Bezirk möchten wir regelmäßig erleben. Das könnte leicht zu einer wunderschönen Tradition werden“. (ho)